Donnerstag, 31. Juli 2014

Brombeerkuchen im Glas


Heute gibt es hier einen ganz besonderen Gastbeitrag :) Zwar habe ich das Ergebnis in Wort und Bild festgehalten und die Küchlein sind auch in meiner Küche entstanden, ich selbst habe aber nur "Handlangerdienste" getan, wie Förmchen ausfetten und mehlen, schmutziges Geschirr wegräumen usw. Gebacken hat meine liebe Freundin Tina, die vor über fünf Jahren nach Australien gezogen ist, aber gerade zu Besuch in der alten Heimat ist. Liebe Tina, Du weißt ja: Meine Küche steht Dir immer offen und wenn Du mal keine Lust hast auf Känguru und Knatschbrot, setz Dich in den Flieger und komm vorbei ;) Und natürlich Danke für die kleinen Küchlein! 


Das Rezept hat zwölf kleine Kuchen ergeben, die wir in Weck-Tulpengläsern á ca. 200 ml Inhalt gebacken haben. Das ursprüngliche Rezept war für Gugelformen gedacht und ich hatte es hier entdeckt. 


3 Eier (Zimmertemperatur) zusammen mit 200 g Zucker und etwas gemahlener Vanille schaumig schlagen. 

100 ml Buttermilch (ebenfalls Zimmertemperatur) und 100 g geschmolzene Butter unterrühren. 

In einer weiteren Schüssel 210 g Mehl mit 2 TL Backpulver und 1 Prise Salz mischen. Zusammen mit dem ausgepressten Saft einer halben Zitrone unterrühren. 

Den Teig gleichmäßig in zwölf gefettete und gemehlte Weck-Tulpengläser mit ca. 200 ml Fassungsvermögen füllen. In jedes Glas drei bis sechs Brombeeren (je nach Größe der Beeren) geben und in den Teig drücken. 


Die Gläser im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.


Man kann die Gläser auch noch heiß mit Deckel, Dichtungsgummi und Klammern verschließen. Sie sollten dann Vakuum ziehen. Wegen der Beeren würde ich sie dennoch nicht für längere Zeit aufheben. Aber in den Gläschen sind sie natürlich perfekt für ein Picknick - wofür sie auch in diesem Fall gebacken wurden :) 


Leider habe ich nicht abgewogen, wie viele Gramm an Brombeeren wir verbraucht haben und kann Euch nur die Stückzahl angeben. Ich hoffe, Ihr könnt damit dennoch etwas anfangen. 

Ich habe die Küchlein mit etwas Kornblumenzucker bestreut, sie schmecken aber auch ganz pur oder mit etwas Puderzucker. 





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick: 

3 Eier 
200 g Zucker 
etwas gemahlene Vanille
100 ml Buttermilch 
100 g Butter 
210 g Mehl 
2 TL Backpulver
1 Priese Salz 
Saft von 1/2 Zitrone
frische Beeren
36 - 72 Brombeeren (je Glas 3 - 6 Stück)

Sonntag, 27. Juli 2014

Cakepops mal anders: Mini-Eistüten mit Kuchenfüllung (einfach so oder als Cupcake-Deko)


Heute gibt es Eis mal in anderer Form: Kleine Eiswaffeln mit Kuchenfüllung :)

Nachdem mein bisher einziger Versuch, klassische Cakepops am Stiel zu machen, leider kläglich gescheitert ist, habe ich es auf diese Art und Weise versucht - zumindest kann hier der Teig nicht beim Tauchen vom Stiel brechen ;) Die kleinen Eistüten werden aber ganz ähnlich gemacht wie Cakepops: Ein Rührkuchen wird zerkrümelt, mit Frischkäse vermengt, zu Kugeln gerollt, diese werden mit Schokolade überzogen und in die Mini-Eistüten gegeben. Nach dem Trocknen kommen noch ein Klecks dunkle Glasur, einige Streusel und ein Smarties drauf.

Und im Gegensatz zu meinen verpatzten Cakepops war ich dieses Mal mit dem Ergebnis sehr zufrieden, die Eistüten sind genauso geworden, wie ich sie mir vorgestellt habe :)


Leider muss ich aber sagen, dass es etwas schwierig war, die Mini-Waffeltüten zu bekommen. Im normalen Handel habe ich sie - auch online - nicht gefunden. Freunde von uns haben aber eine Eisdiele und waren so lieb, mir die Eistüten zu besorgen - Danke dafür :) Falls Ihr eine Quelle für die Mini-Waffeltüten kennt (z. B. einen Online-Shop, der nicht nur an gewerbliche Kunden verkauft) würde ich mich über eine Nachricht von Euch freuen! Alternativ könnt Ihr z. B. die kleinen Waffelbecher verwenden, die für Eierlikör etc. verwendet werden. Oder Ihr macht einfach große Waffeltüten - was soll der Geiz! *g*

Die fertigen Eistüten könnt Ihr einfach so, wie sie sind servieren. Oder Ihr setzt sie als Deko auf einen quietschbunten Cupcake!



Sehr süß war übrigens die Reaktion der ganz kleinen Gäste auf die Eistüten, die ich zum Geburtstag eines Freundes gemacht hatte: Sie haben mit unermüdlicher Ausdauer versucht, das Eis zu schlecken und sich sicher gewundert, dass es weder weniger wird, noch kalt ist :)

Das Rezept hat bei mir 27 kleine Eistüten ergeben, gefüllt mit leckerem Zitronenkuchen nach dem Rezept von Simone.


Für die Füllung wird folgender Kuchen gebacken:

125 g weiche Butter mit 100 g Zucker schaumig schlagen. 2 Eier einzeln gründlich unterrühren. Sowohl den Saft als auch den Abrieb einer Bio-Zitrone zugeben und unterrühren.

In einer weiteren Schüssel 140 g Mehl mit 25 g gemahlenen Mandeln, 1 Prise Salz und 1 TL Backpulver mischen. Zur Eimasse geben und nur so lange unterrühren, wie unbedingt nötig, damit sich die Zutaten verbinden.

Den Teig in eine gefettete Kastenkuchenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C für 30 bis 35 Minuten backen.

Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.


Für einen zusätzlichen Überraschungseffekt habe ich die Eiswaffeln mit Mini-Smarties gefüllt :) Insgesamt habe ich dafür fünf kleine Päckchen Mini-Smarties benötigt. Gebt einfach einige Smarties in die Waffel, bevor Ihr die Teigbällchen daraufsetzt.

Den kalten Kuchen komplett in eine Schüssel zerkrümeln. 150 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) gründlich untermengen.

Aus der Masse 27 Bällchen formen, Beiseite stellen.

Ihr könnt die Bällchen nun mit Schokolade, Candy Melts oder Kuchenglasur überziehen. Ich wollte eigentlich Schokolade verwenden. Leider ist mir aber beim Schmelzen ein Tröpfchen Wasser in die Schokolade geraten und ich konnte sie komplett entsorgen... *grummel*. Ich bin daher kurzfristig auf helle Kuchenglasur ausgewichen, die ich rosa eingefärbt habe.


Für die 27 Bällchen braucht Ihr 200 bis 250 g Glasur. Diese nach Packungsanleitung schmelzen und dann mit Schokoladenfarben rosa einfärben. Die Kuchenbällchen in der Glasur wälzen, kurz abtropfen lassen und mit Hilfe eines Teelöffels auf die Waffelhörnchen setzen. Ihr solltet die Bällchen nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig abtropfen lassen: Es soll noch so viel Glasur da sein, dass sie an einigen Stellen etwas an der Waffel herunterläuft, so dass es aussieht, als wäre das Eis schon etwas angeschmolzen. Auf die noch feuchte Glasur werden bunte Streusel aufgestreut.

Die kleinen Eiswaffeln zum Trocknen in eine flache Schale (z. B. eine Auflaufform) stecken, die Ihr zuvor mit Zucker gefüllt habt, so dass die Waffeln auch aufrecht stehen bleiben.

Nach dem Trocknen wird ein Päckchen dunkle Kuchenglasur (oder dunkle Schokolade, oder Candy Melts) nach Packungsanleitung geschmolzen. Mit Hilfe eines kleinen Löffels vorsichtig dunkle Kleckse auf die "Eiskugeln" tropfen. Jeweils ein rotes oder rosafarbenes Smarties auf die noch feuchte dunkle Glasur auflegen und die Eiswaffeln zum Trocknen wieder in die mit Zucker gefüllte Form stecken.


Ein paar der Eistüten sind mir leider "aus der Hand gefallen" ;) Dafür habe ich auf ein Backpapier kleine Kleckse mit rosafarbener Glasur gemacht, dann die getauchten Bällchen auf diese Kleckse gesetzt und die Eiswaffel schräg oben daraufgesetzt. Nicht vergessen, auch hier bunte Streusel auf die noch feuchte Glasur zu streuen. Mit Hilfe eines kleinen Löffels wird auch hier ein Klecks dunkle Glasur zugefügt sowie ein rotes oder rosafarbenes Smarties. Wenn die Glasur komplett getrocknet ist, kann man die Eistüte vorsichtig vom Backpapier lösen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Kuchenmasse: 
125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier (Zimmertemperatur)
1 Bio-Zitrone
140 g Mehl
25 g gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
150 g Frischkäse (z. B. Philadelphia)

Außerdem:
27 Mini-Waffeltüten
5 Schachteln Mini-Smarties
200 - 250 g helle Kuchenglasur und rosafarbene Lebensmittelfarbpaste (für Schokolade geeignet)
bunte Zuckerstreusel
1 Päckchen dunkle Kuchenglasur
27 rote oder rosafarbene Smarties

Donnerstag, 24. Juli 2014

Abgelichtet: Fränkisches Freilandmuseum in Bad Windsheim

Nach den Fotos von Rothenburg ob der Tauber und unserem Picknick dort, möchte ich Euch heute die Bilder des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim zeigen, das ganz in der Nähe von Rothenburg liegt. 




Das Museum hat auf einem großen Areal Gebäude aus verschiedenen Epochen aufgebaut. Es handelt sich dabei um Originalgebäude (von den Bauteilen, die aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden mussten mal abgesehen), die an ihrem ursprünglichen Standort abgebaut und im Museum wieder aufgebaut wurden. Es gibt Wohnhäuser ebenso zu sehen wie Werkstätten und Stallungen, Gebäude aus Stein ebenso wie Häuser aus Holz und Lehm. Außerdem werden alte Obst- und Gemüsesorten dort angebaut, es gibt Tiere zu bestaunen und hübsche Bauerngärten zu bewundern, ebenso wie altes Inventar, Maschinen und Haushaltsgeräte :) 

Täglich finden auch Vorführungen im Museum statt (welche Vorführung an welchem Tag, ist auf der Homepage zu sehen). Als wir dort waren wurde geschmiedet und Bier gebraut. Es gibt aber auch Veranstaltungen, zu denen z. B. in den alten Küchen gekocht oder gebacken wird. 

Viele der Häuser sind mit Möbeln der entsprechenden Zeit eingerichtet. Gerade die Küchen sind natürlich interessant. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Küchen ganz kleine Fenster hatten, die kaum Licht hinein ließen, so dass es ziemlich dunkel dort war. Außerdem zog der Rauch der Öfen direkt durch den Raum zum Kamin hin. Somit stand nicht nur der Raum voller Qualm, sondern die Decken waren auch komplett schwarz und verklebt vom vielen Ruß. Ich hätte damals Glück gehabt, ich bin unter 1,60 m und kann gut unterm Qualm stehen ;) Mein Mann würde allerdings den Kopf genau hinein halten - was wir auch direkt erleben konnten, denn in einer der Küchen hat eine Mitarbeiterin mit einer Gruppe Kindern "Hufeisen" (ein Teig aus Mehl, Eiern und geriebenem Käse wird zu Hufeisen geformt und in heißem Schmalz ausgebacken, dazu gibt es einen Dip aus Kirschen mit Gewürzen) gebacken. 

Wir haben den ganzen Samstag im Museum verbraucht, aber dennoch nicht alle Gebäude gesehen - es gibt dort unheimlich viel zu entdecken :) Ich kann Euch das Museum nur empfehlen, uns hat es sehr gut gefallen! 

Jetzt aber endlich zu den Bildern: 


Die Häuser sind teilweise schon mit elektrischem Strom ausgestattet. Wobei das nicht heißen muss, dass die Häuser auch so gebaut wurden: Oftmals wurden sie später von den Bewohnern mit Strom nachgerüstet. 



Interessant auch zu sehen, dass es früher keine Doppelbetten gab: Es waren stets zwei Betten, die nur aneinandergestellt waren. Dadurch ergab sich in der Mitte natürlich ein größerer Spalt oder - je nach Bauart der Betten - auch richtige Abtrennungen. 



Sehr toll fand ich, dass vor vielen Wohnhäusern Gärten angelegt waren mit Obst und Gemüse. Ein Mitarbeiter hat uns erzählt, dass die Gärten von den jeweils zuständigen Mitarbeitern gepflanzt und gepflegt werden und sie dann auch die Ernte mit nach Hause nehmen dürfen. Das ist natürlich ein kluges Prinzip, denn was man für sich selbst anbaut, pflegt man natürlich besonders gut ;) Und das sieht man auch: Viele Gärten sind so bepflanzt, wie man sich kleine Bauerngärten vorstellt: In jeder Reihe eine andere Gemüsesorte, Bohnen ranken an Holzstützen nach oben, am Rand wachsen Blumen - einfach schön! 



Links seht Ihr ein Backhaus, dort wird also Brot gebacken. In der Mitte die Schule und rechts ein "Becherwerk", also ein Wasserrad, das über Becher Wasser schöpft, dass dann über Kanäle weitergeleitet werden kann. 



Auch viele Tiere gibt es im Museum zu sehen, neben dem Bauernhof mit Ochsen und Schwäbisch-Hällischen Landschweinen sowie der Schäferei gibt es freilaufende Hühner, Enten im Teich, Tauben, Ziegen und Wollschweine. Wie Ihr seht, hatte die Wollsau gerade Ferkel. Die waren ja so niedlich und haben gebalgt wie kleine Hunde :) 



Hier verschiedene Küchen: Auf dem Bild unten links kann man ganz gut erahnen, wie dunkel es dort war. Unten rechts ist die Küche, in der die Mitarbeiterin mit den Kindern gebacken hat: Der "Herd" war einfach ein gemauerter Absatz, auf dem offenes Feuer gemacht wurde. Sehr hübsch fand ich die Küche oben links - die einzige Küche, die wir entdeckt haben mit farbigen, gemusterten Fliesen. 

Ich finde ja diese alten Küchen immer so schnuckelig, aber die Frauen damals hätten uns um unsere heutige Technik wohl sehr beneidet ;) 



Interessant fand ich die Fenster oben rechts: Man konnte das Fenster an sich nicht öffnen, aber jeweils ein kleines Fenster, das im großen integriert war. 







Links ist der Mühlstein einer alten Ölmühle zu sehen, die früher mal ganz hier in der Nähe stand :)



Diese Wohnung hat mir auch besonders gut gefallen: Es war ein altes Radio dort, das Musik aus den 50ern gespielt hat. Gerade als wir rein kamen lief Cindy oh Cindy - ich habe dieses Lied als Kind soooo geliebt und hatte es schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gehört! Ich bin zwar erst viiiieeel später geboren, aber es lief bei meinen Eltern immer. 




Dienstag, 22. Juli 2014

Abgelichtet: Picknick + Rezept für Heidelbeer-Käsekuchen im Glas


Ich habe Euch ja bereits die Fotos unseres Ausflugs nach Rothenburg ob der Tauber gezeigt (und wer mir auf Facebook folgt, der kennt einige der heutigen Bilder schon). Bevor wir zur Tour durch die Stadt aufgebrochen sind, haben wir uns erst einmal mit einem Picknick gestärkt.


Ich hatte ja erst bedenken, ob wir eine geeignete Stelle finden, an der wir picknicken können, ohne dass uns die Touristen über die Decke trampeln ;) Aber wir hatten ohnehin großes Glück und an diesem Tag war in Rothenburg so gut wie nichts los. Und so haben wir einen tollen Picknickplatz an der Außenseite der Stadtmauer gefunden - außer ein paar einzelne Spaziergänger und zwei Jogger waren wir ganz ungestört :) Okay, nicht ganz: Wir hatten kaum unsere Decke ausgebreitet, da bekamen wir direkt Besuch von einer Katze! Völlig selbstverständlich hat sie uns erst einmal mit der Nase angestups und uns zum Kraulen aufgefordert, um sich kurz darauf auf unserer Picknickdecke niederzulassen :)


Jetzt möchte ich Euch aber natürlich verraten, was alles in unserem Picknickkorb steckte:

- jeweils ein belegtes Baguette mit Putenbrust bzw. Kräuterbraten, Käse, Salat, Zwiebelringen, Tomaten und Heidelbeerchutney bzw. Johannisbeerketchup
- Nudelsalat mit Paprika, Tomaten, Käse, Frühlingszwiebeln und Speck
- Käsewürfel
- Trauben und Erdbeeren
- Käsekuchen im Glas
- Weißwein
- Mineralwasser - hat leider nicht mehr in den Picknickkorb gepasst und musste deshalb einzeln getragen werden ;)

... und fürs Ambiente hatten wir noch ein Mini-Radio, zwei Teelichter, Tischdecke und ein kleines Fläschchen als Vase dabei.


Damit Ihr für Euer nächstes Picknick gerüstet seid, hier das Rezept für die Käsekuchen im Glas, das ich im Küchenlogbuch entdeckt, allerdings mit Heidelbeeren und in reduzierter Menge nachgebacken habe. Aus den unten angegebenen Mengen bekommt Ihr sieben bis acht kleine Weck-Tulpengläser (Inhalt 220 ml) heraus. Ich hatte sieben Gläser, allerdings musste ich dabei die Küchlein während der Backzeit kurz aus dem Ofen nehmen und sich setzen lassen, damit die Masse nicht herausquillt. Auf der sicheren Seite seid Ihr also mit acht Gläsern, sieben gehen aber auch noch gerade so ;)


Für den Boden und die Streusel 85 g Mehl, 1 Prise Salz, 30 g gemahlene Mandeln, 65 g Butter, 50 g Zucker und etwas gemahlene Vanille mit den Fingerspitzen zu Streuseln verarbeiten. 2/3 dieser Masse in 7 oder 8 gefettete Weckgläser füllen und am Boden festdrücken.


Für die Käsekuchenmasse 2 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen, dabei 30 g Zucker einrieseln lassen.

Das Eigelb mit 35 g Zucker und 85 ml Sahne cremig schlagen. 250 g Quark, 100 g Mascarpone, 15 g Maisstärke und etwas gemahlene Vanille zugeben und alles zu einer glatten Masse verrühren. Den Eischnee unterheben.


100 g Heidelbeeren gleichmäßig in die Gläschen verteilen, also auf den Boden streuen. Darauf die Quarkmasse geben.

Die restliche Streuselmasse zusammen mit 1 EL gehobelter Mandeln auf die Quarkmasse geben.


Die Küchlein im Ofen bei 160 °C Umluft für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und - sobald sich die Kuchen etwas gesetzt haben - die Deckel inklusive Gummiringen auf die Gläser setzen und mit Klammern befestigen. Nun vollständig auskühlen lassen.





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für Boden und Streusel:
85 g Mehl
1 Prise Salz
30 g gemahlene Mandeln
65 g Butter
50 g Zucker
etwas gemahlene Vanille

Für die Käsekuchenmasse:
2 Eier
65 g Zucker
85 ml Sahne
250 g Quark
100 g Mascarpone
15 g Maisstärke
etwas gemahlene Vanille

außerdem:
100 g Heidelbeeren
1 EL gehobelte Mandeln

Sonntag, 20. Juli 2014

Schoko-Kirsch-Kekse


Zu dem heutigen Rezept braucht man eigentlich nicht viel zu sagen: Kekse - Kirschen - Schokolade. Punkt. Lecker!

Danke an Evi für das tolle Rezept!

Ich habe übrigens die doppelte Menge gemacht und habe 18 Kekse heraus bekommen.


Ihr benötigt 200 g Kirschen. Ich habe frische Kirschen genommen, aber leider vergessen, sie vor dem entsteinen zu wiegen. Die 200 g beziehen sich also auf fertig entsteinte Kirschen.

Die Kirschen also waschen, trocknen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden.

150 g dunkle Schokolade grob hacken.

150 g Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen.


2 Eier mit 140 g Rohrzucker und einer großzügigen Prise Salz 60 Sekunden schaumig schlagen. Die abgekühlte, aber noch flüssige Butter für 30 Sekunden unterrühren.

In einer weiteren Schüssel 220 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und nur so lange wie unbedingt nötig mit der Eiermasse verrühren. Die Kirschen und die Schokolade zugeben und mit einem Teigschaber unterheben.



Mit einem in Wasser getauchten Eisportionierer Kugeln abstechen und mit Abstand (die Kekse laufen während des Backens auseinander) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Kekse nacheinander - also immer nur ein Blech - im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.






Und nochmal alle Zutaten auf einen Bblick:

200 g frische Kirschen (entsteint abgewogen)
150 g dunkle Schokolade
150 g Butter
2 Eier
140 g Rohrzucker
1 großzügige Prise Salz
220 g Mehl
1 TL Backpulver

Donnerstag, 17. Juli 2014

Übern Tellerrand: Birnen-Rosmarin-Tarte von "Thank you for eating"

übern Tellerrand



Herzlich Willkommen zu meinem nächsten Blick übern Tellerrand :) Heute habe ich Liv von Thank you for eating zu Gast!



Und schaut nur, was sie mir mitgebracht hat! Eine fruchtige Tarte in Kombination mit frischen Kräutern - so toll! Ebenso Tolles gibt es im Blog von Liv zu entdecken, wie z. B. Pumpkin Swirl Chocolate Brownies, Zimtkatzen, Blumenkohlburger mit Rucola und Honig-Senf-Dressing, Schwedische Mandeltarta, S´mores-Pie mit Himbeer-Curd,Waldorf-Penne mit Birne, Sellerie und Nüssen oder Salted Caramel-Shortbread.      

Herzlich Willkommen, liebe Liv!

Ihr solltet - gleich nachdem Ihr Euch dieses Rezept abgespeichert habt - unbedingt bei Thank you for eating vorbeischauen - es lohne sich! 




Hallo ihr Lieben Leser von Ninas kleinem Foodblog!


Ich bin die Liv von Thank you for eating. (Link: http://thank-you-for-eating.blogspot.de) und darf euch heute hier einmal ein wenig verwöhnen. 


Das Wetter war in den letzten Tagen ja wirklich mehr als launig, also dachte ich mir, dass ich euch und Nina etwas schön molligwolligwarmes für die Seele und den Bauch mitbringe – eine Birnen-Rosmarin-Tarte, die ihr am besten noch lauwarm verdrückt und dabei einfach mal alle Fünfe gerade sein lasst!





Boden und Teig der Tarte sind nicht außergewöhnlich – die Füllung ist es, dies macht. Denn mit Birnen und Rosmarin zieht hier eine unschlagbare Kombo ein, die ihr so sicherlich unbedingt noch einmal essen wollt. Der Rosmarin durfte vorher noch eine Runde in süßem Honig drehen und zeigt sich so von seiner besten Seite! ;)

Birnen-Rosmarin-Tarte

Was ihr braucht
für eine Tarte-Form

Für den Boden
- 200 g kalte Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- eine Prise Salz
- 300 g Mehl

Für den Teig
- 100 g Butter
- 100 g Zucker
- Mark einer Vanilleschote
- 1 Ei
- 50 g Mehl

außerdem
- 4-5 Rosmarinzweige
- 3 EL Honig
- 1 1/2 -2 Birnen
- Puderzucker

Wie ihr es macht


1)  Aus den Zutaten für den Teig knetet ihr einen Mürbeteig. Dafür wird die kalte Butter zusammen mit dem Zucker, Ei und Salz kurz vermengt. Gebt dann das Mehl hinzu und knetet alles solange, bis ihr eine glatte Teigkugel erhaltet (am besten erst mit dem Knethacken und danach mit den Händen, damit der Teig nicht zu warm wird!). Die Teigkugel wird in Frischhaltefolie eingewickelt und darf für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.



2) In der Zwischenzeit erhitzt ihr den Honig zusammen mit den Rosmarinzweigen, bis er einmal kurz gekocht hat. Dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen.



3) Vermengt für den Teig die Zutaten bis zum Mehl und rührt alles cremig. Das Mehl wird dann zum Schluss nur kurz untergehoben.



4) Rollt euren Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ca. 0,5 cm dick aus und legt eure gefettete und ausgemehlte Tartform damit aus, so dass ein kleiner Rand entsteht (der muss nicht komplett bis zum Rand der Form reichen!). Stecht ihn dann mehrmals mit einer Gabel ein.



5) Verteilt die Teigfüllung auf eurem Boden. Schält dann die Birnen, halbiert sie und entfernt das Kerngehäuse mit einem Löffel. Schneidet sie dann in dünne Scheiben und legt diese auf eurem Teig. Zum Schluss kommen die Rosmarinzweige hinzu, von denen ihr vorher kurz den Honig abtropfen lasst.



6) Alles im heißen Ofen bei 180° ca. 15 Minuten backen, bis die Öberfläche schön goldbraun ist.


Herausnehmen und kurz abkühlen lassen.


Vor dem Servieren unbedingt mit Puderzucker bestäuben und dem übrig gebliebenen Honig beträufeln – der hat jetzt nämlich auch ein wunderbares Rosmarinaroma!


Fertig!






Ich hoffe, ihr findet Freude an diesem Rezept und ich konnte euch mit dieser vielleicht doch gewagten Kombi überzeugen!



Die Rosmarinzweige müssen natürlich nicht mitgegessen werden – allerdings kann man sie wunderbar ablutschen und am besten am Ende noch einmal in den Honig tunken ;)



Vielen Dank, liebe Nina, dass ihr bei dir zu Gast sein durfte!


Macht euch alle noch einen wunderbaren Tag!

Dienstag, 15. Juli 2014

Zwei Mal Sorbet: Erdbeer-Rhabarber und Quitte-Minze - einfach zum Löffeln oder mit Schuss als Cocktail



Heute gibt es nochmal ein Rezept als Verwendungsmöglichkeit für den Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Sirup. Ich habe daraus ein sehr einfaches und schnelles Sorbet gemacht.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Eis für Genießer" von Linda Tubby* und wird eigentlich mit Holunderblütensirup zubereitet. Aber nachdem ich einen guten Vorrat an Erdbeer-Rhabarber-Sirup angelegt habe, habe ich diesen verwendet.



Und so einfach geht es:

400 ml Erdbeer-Rhabarber-Vanille-Sirup mit 150 ml kaltem Wasser verrühren. Für zehn Minuten im Tiefkühlfach vorkühlen, dann in die Eismaschine füllen und nach Herstellerangaben gefrieren lassen.

Währenddessen eine Schüssel oder Schale im Tiefkühlfach vorfrieren lassen. Hierein wird das Sorbet gefüllt, sobald es die gewünschte Konsistenz hat. Im Tiefkühler noch mehrere Stunden nachfrieren lassen.



Ihr könnt natürlich auch eine andere Sorte Sirup verwenden, z. B. Holunderblütensirup, wie im Originalrezept. Ich habe neben der Variante Erdbeer-Rhabarer noch ein Sorbet aus Quittensirup nach obigem Rezept zubereitet und kurz vor Ende des Gefriervorgangs einige Blätter gehackte Minze mit in die Eismaschine gegeben.



Das Sorbet schmeckt zum einfach so löffeln schon richtig lecker. Ihr könnt aber auch einen Cocktail daraus mixen: Dafür das Sorbet in einem Glas etwas antauen lassen, einen Schuss weißen Rum dazu und gründlich verrühren. Mit Mineralwasser aufgießen.



Richtig schade finde ich, dass mein Flieder-Sirup leider schon weg ist. Ein Sorbet daraus, mit Sekt aufgegossen stelle ich mir toll vor!


Mit einem Gläschen des Cocktails möchte ich übrigens auf ein aktuelles Jubiläum anstoßen: In Zorras Kochtopf läuft (heute den letzten Tag, also gerade noch so geschafft!) das 100. Blog-Event! Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, liebe Zorra! Gastgeber dieses Mal ist Simone von der S-Kueche, deren Blog ich sooo gerne mag! Und zum Thema "Zisch! Erfrisch mich!" passt das Sorbet und der zugehörige Cocktail wie ich finde ganz hervorragend :)


Blog-Event C - Zisch! Erfrisch mich! (Einsendeschluss 15. Juli 2014)




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