Donnerstag, 23. Mai 2013

Abgelichtet: Seligenstadt


Kennt Ihr das kleine Städtchen Seligenstadt? 

Es liegt direkt am Main und hat eine wunderschöne historische Altstadt! 

Falls Ihr mal in die Gegend kommt, ist Seligenstadt auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben den hübschen Fachwerkhäusern in der Altstadt gibt es dort allerlei nette kleine Lädchen - Blumen, Feinkost, Küchenzubehör, Geschirr... - zu entdecken. 

Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, kann auf der Homepage von Seligenstadt mehr erfahren. 

Wir waren dieses Jahr dort auf Hochzeit eingeladen und ich habe bei dieser Gelegenheit ein paar Bilder in der Altstadt gemacht...




























Dienstag, 21. Mai 2013

Foodblogger-Charts: Grain de Sel - Salzkorn mit "Milk and toast and honey"



Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.




Auf grain de sel - Salzkorn berichtet uns Micha seit Juni 2011 von ihrer „Gartenküche“. Aber was sich so bescheiden anhört, ist mehr als ein schlichter Food-Blog. „grain de sel“ ist viel mehr: Hier gibt es nicht nur wundervolle Rezepte – selbstgebackenes Brot aus alten Getreidesorten, wärmende Suppen, frisches Gemüse, hausgemachte Pasta, deftige Fleischgerichte, knackige Salate, französische Tartes in süß und herzhaft… – sondern einfach Wohlfühlgarantie. Michas Blog liest sich wie ein Buch, in das man sich stundenlang vertiefen kann, sie erzählt über die Sitten der Jäger in Frankreichs Dörfern, von Märchen über Granatäpfel, bringt uns das Flechten von Hefezöpfen bei, teilt Kindheitserinnerungen mit uns, zitiert ab und an mal Gedichte, versorgt uns mit Reisebildern aus fremden Welten und spricht über Aromen wie eine Poetin („...die sich zusammenfügen, als wären sie – und nur sie – so von Anbeginn der Zeit füreinander bestimmt.“). Dazwischen gibt es immer wieder Fotos aus ihrer „neuen“ Heimat Frankreich, die dazu führen, dass selbst jemand wie ich, der noch nie in Frankreich war, sich ein bisschen verliebt ... in romantische Häuserfassaden, in kleine Gässchen, in frisch gewaschene Wäsche, die im Wind trocknet, in Früchte tragende Granatapfelbäume, in kleine Marktstände mit frischem Obst und Gemüse, in weinüberrankte alte Gemäuer und in endlose Lavendelfelder.


Kostprobe gefällig?







Micha hat ihren Titel wörtlich genommen. Das Naheligenste ist schließlich oft das Beste! 





Ninas Idee die Pop-Geschichte nach *kulinarischen Songs* durchzuzstreifen, fand ich sofort super. Da gabs auch gar kein weiteres Nachdenken, als sie mich als Mitstreiter mit in ihre Blogger-Charts berufen hat; ich habe mich sehr gefreut, dass sie an mich gedacht hat. Eine kulinarische Musikbox - das ist einfach ein toller Einfall, Nina!

Außerdem war die einzige Vorgabe ihr ausgewählter Song - gegen den man sogar hätte Veto einlegen können - und ab da durfte man, wie man wollte. SO mag ich das.

Roxette höre ich nur im Radio, aber mit Butter, Toast und Honig ist die Brücke sofort für mich geschlagen. Ich habe meine Freiheit genutzt, die Steilvorlage wahrzunehmen, endlichendlich das Hokkaido-Brot zu backen, von dem mir vor Jahren Miriam bereits vorgeschwärmt hat - und das seinerzeits wiederum seine Kreise gezogen hat. Wie solls anders sein: ausgehend von Petra. Fast kann man von einem alten Blogbuster reden…

Eigentlich muß ich mich nämlich sehr aufraffen, so Dinge wie Brioche oder Croissants zu backen - die können die Fränzis einfach zu gut. Aber mit Nina habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt, in die langaufgeschobene Richtung zu backen: ein Toast. Oder zumindest fast. Ein Milchbrot. Aber nicht irgendein Milchbrot, sondern eine Milchbrot das wuschige Hefehaare hat.

Und ich habe den Test gemacht. Schmeckt absolut supi mit Butter und Honig! 


Zutaten für eine 750g Form (18 x 8 x 8):

270g Mehl 550 (m: T65)
30g Mehl 405 (m: T45)
12g frische Hefe
15g Milchpulver
40g Zucker
5g Salz
1 kleines Ei
125g Milch
80g Sahne


Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe kneten, dann das Salz einrieseln lassen und 8-12 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der sich zuerst von den Wänden löst und dann auch beginnt, sich vom Boden der Schüssel zu lösen (länger kneten als üblich). Den Teig in eine sauberen, leicht geölten Schüssel auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (Original etwa 1 Stunde, bei mir mit weniger Hefe gut 1 1/2 Stunden).

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und entgasen. In vier Stücke teilen (m: 3), diese grob rund formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

Jedes Teigstück zu einem länglichen Band auswellen (Breite etwa Kastenformbreite) und aufrollen. Die 4 Rollen (m: 3) hintereinander in die gebutterte Kastenform setzen und abgedeckt gehen lassen, bis die Form etwa 2/3 gefüllt ist (m: bei mir sehr gut über die Form - etwa 1 1/2 Stunden).

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Oberfläche mit Eiwasch oder Milch bepinseln und das Brot im Backofen auf zweitunterstem Rost etwa 40 Minuten backen.







Danke, liebe Micha!










Sonntag, 19. Mai 2013

Zitronen-Limetten-Schmand-Creme


Ich liebe Rezepte, die so wenig nach Resteverwertung aussehen :) Aber genau das war hier der Fall: Ich hatte noch Zitronen und Limetten im Haus, die dringend verarbeitet werden mussten. Nach einem Blick in die Frühlings-Ausgabe der "Sweet Dreams" habe ich mich für dieses Dessert entschieden, da ich auch alle weiteren Zutaten ohnehin im Kühlschrank hatte. Eigentlich wird die Creme nur mit Zitronen hergestellt, ich habe Zitronen und Limetten gemischt. 


Das Schichtdessert war auch prinzipiell wirklich lecker, allerdings fand ich das Verhältnis zwischen Zitronen- und Schmandcreme nicht ganz passend. Das ist sicher Geschmacksache, aber meiner Meinung nach war es einfach zuviel Zitronencreme. Ich würde daher entweder die Menge an Zitronencreme etwas reduzieren oder die Menge an Schmandcreme eben entsprechend erhöhen. 

Bei der Zubereitung der Zitronen-Limetten-Creme ist mir dann direkt noch ein Fehler unterlaufen: Anstatt die  Gesamtzuckermenge wie im Rezept angegeben auf Zitronen- und Schmandcreme zu verteilen, habe ich  versehentlich den kompletten Zucker in die Zitronencreme gerührt, also 40 g mehr als vorgesehen. Aber ich muss sagen, ich fand die Creme dennoch keineswegs zu süß. 

Ich habe Euch unten nun aber die Mengenangaben wie im Originalrezept angegeben notiert. Falls jemand das Rezept ausprobieren möchte, kann er so selbst entscheiden, ob er ggf. das Mengenverhältnis ändert oder ebenfalls mehr Zucker in die Zitronencreme gibt ;)




Das Rezept reicht für sechs Dessertportionen. 

2 Zitronen und 1 Limette halbieren und auspressen. Vom Saft 150 ml abmessen und zusammen mit 125 g Zucker unter Rühren in einem Topf erhitzen. 

20 g Maisstärke zusammen mit 1 Ei, 2 Eigelb und 2 EL kaltem Wasser mit dem Pürierstab mixen. 

Den heißen Zitronensaft mit dem Schneebesen langsam unter die Eimasse schlagen. Die komplette Masse zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen aufkochen lassen, bis die Creme eindickt. Den Topf von der Platte ziehen. 75 g gewürfelte Butter mit dem Schneebesen kräftig unterrühren. Die Masse unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen. 



Für die Schmandcreme 200 g Schmand mit 100 g Joghurt und 40 g Zucker verrühren. 

150 g Sahne mit einem Päckchen Sahnefest steif schlagen und unterheben. 



Beide Cremes abwechselnd in Dessertgläser schichten. Vor dem Servieren mindestens zwei Stunden kaltstellen. 



Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Zitronen-Limetten-Creme: 
2 Zitronen
1 Limette
125 g Zucker
20 g Maisstärke
1 Ei
2 Eigelb
2 EL kaltes Wasser
75 g Butter

Für die Schmandcreme: 
200 g Schmand
100 g Joghurt
40 g Zucker
150 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest


Donnerstag, 16. Mai 2013

Pasta mit Tomaten-Kokos-Sauce und Mini-Hackbällchen


Und mal wieder ein Pastarezept - hier gibt es auf Wunsch meiner Kleinen im Moment ständig Spaghetti mit wechselnden Saucen. Und ich habe dagegen auch nichts einzuwenden ;) Um die "normale" Tomatensauce etwas aufzupeppen gab es sie neulich in Kombination mit Kokos. Dazu habe ich Mini-Hackbällchen gemacht. 


Die Sauce reicht für 8 Portionen, schmeckt aber auch am nächsten Tag aufgewärmt noch lecker :) 

Als erstes solltet Ihr die Tomaten zum köcheln bringen, denn eine Tomatensauce schmeckt immer besser, je länger sie vor sich hinköchelt. Da ich nicht sooo viel Zeit hatte, habe ich die Tomaten zumindest so lange köcheln lassen, bis ich die Hackbällchen soweit vorbereitet hatte. 

Also 500 g passierte Tomaten und 400 g Tomatenstücke in Püree (Dose) in einen Topf geben, 1 Zimtstange und 1 Lorbeerblatt dazu, aufkochen, die Temperatur reduzieren und vor sich hinköcheln lassen. 

Nun an die Hackbällchen: Dafür 500 g Hackfleisch mit 1 Ei, 4 EL Semmelbröseln und 2 EL Kokosflocken gründlich vermengen. Mit Salz und Pfefer abschmecken. 

In einer weiten Schüssel 2 EL Mehl mit 2 EL Kokosflocken mischen. Aus dem Hackfleisch kleine Kugeln formen, nacheinander in die Schüssel geben und in der Mehl-Kokos-Mischung schwenken, bis die Bällchen komplett damit bedeckt sind. 




Öl in einer Pfanne erhitzen, die Hackbällchen hineingeben (evtl. überschüssiges Mehl bitte in der Schüssel lassen) und rundherum braten. 

Währenddessen 200 ml Kokoscreme (aus 90 % Kokosnussfruchtfleisch) sowie den Saft 1/2 Limette und 2 EL Kokosflocken zu den Tomaten geben und unterrühren. Mit Salz, Cayennepfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. 

Die Hackbällchen können - wie auf meinen Fotos - auf der Sauce serviert werden, man kann sie aber natürlich auch mit der Sauce mischen. 






Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Sauce: 
500 g passierte Tomaten
400 g Tomatenstücke in Püree (Dose)
1 Zimtstange
1 Lorbeerblatt

200 ml Kokoscreme (in Tetrapack)
Saft von 1/2 Limette
2 EL Kokosflocken
Salz
Cayennepfeffer
Zucker

Für die Mini-Hackbällchen: 

500 g Hack
1 Ei
4 EL Semmelbrösel
2 + 2 EL Kokosflocken
2 EL Mehl
Salz
Pfeffer



Dienstag, 14. Mai 2013

Foodblogger-Charts: Moeys Kitchen mit "Mmm mmm mmm mmm"



Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.








Majas Blogmoey´s kitchen lese und liebe ich bereits seit Beginn, denn wir haben etwa zur gleichen Zeit mit dem Bloggen begonnen und kannten uns vorher schon aus dem Forum der großen grünen Kochseite. Verliebt habe ich mich in Majas Blog natürlich unter anderem wegen der Cupcake-Rezepte. Aber mein Herz ist ja groß und so passen auch noch Majas Kuchen und Desserts, ihre hausgemachten Pastagerichte, ihre süßen wie herzhaften Tartes und Quiches, ihre deftigen Fleischgerichte, ihr selbstgemachtes Eis, ihre saisonalen Gemüserezepte und ihre leckeren Frühstücksideen mit hinein. In meinem Bücherregal wiederum ist zwar nicht mehr wirklich viel Platz, dennoch landen nach Majas regelmäßigen Buchvorstellungen immer wieder neue Koch- und Backbücher auf meiner Wunschliste. Einige von Majas Rezepten könnt Ihr übrigens auch in einem Büchlein nachlesen: Zu dem Buch Cupcakes & Muffins hat sie die Cupcake-Rezepte beigesteuert und das Vorwort geschrieben :)


Bei dem Titel, den ich für Maja ausgesucht habe, muss man zugegebenermaßen etwas um die Ecke denken, um ihn mit Essen in Verbindung zu bringen. Zum einen ist es einer der Titel der – wie ich im Einleitungsbeitrag bereits erwähnt hatte – überhaupt nichts mit Essen oder ähnlichem zu tun hat, sondern man allein den Titel darauf beziehen kann, zum anderen ist der Titel selbst ebenfalls nicht direkt kulinarisch. Dennoch sind die Worte des Titels nunmal genau das, was mir jedes Mal durch den Kopf geht, sobald ich auf Majas Blog klicke: 






"Was für eine Ehre!" - war mein erster Gedanke, als mich die liebe Nina vor ein paar Monaten angeschrieben hat um zu fragen, ob ich bei ihren Foodblogger-Charts mitmachen möchte. Na klar möchte ich!



Mein zweiter Gedanke galt dann dem Lied. Was wird sie mir zuteilen? Kenne ich das überhaupt? Wie verwandelt man ein Lied in einen kulinarischen Gastbeitrag?

Doch dann die Erleichterung - Nina hatte sich für mich das wunderbare "Mmm Mmm Mmm Mmm" von den Crash Test Dummies ausgesucht. Wie toll ist das denn bitte? Wir gehen hier auch rein nach dem Titel und verwandeln diesen in ein "Mhhhmmmm". Der Ausspruch für was unglaublich Leckeres.

Ich kenne das Lied natürlich noch aus meiner Teeniezeit, liebe die Melodie und das Musikvideo, allerdings wird das Ganze als One Hit Wonder abgestempelt. Außerdem streitet man sehr über den Inhalt, geht es darin doch um traumatisierte Kinder, wobei es einem schlechter als dem anderen geht… Deswegen habe ich mich für die Foodbloggercharts natürlich rein auf den Titel bezogen, den man eben auch kulinarisch anwenden kann.

Woran denkt ihr zuerst, wenn euch das Wasser im Mund zusammen läuft und ihr euch ein solches "Mmmmm" entlocken könnt? Ich denke dabei zuerst an Schokolade, Cheesecake, Cremes oder fruchtige Desserts.
Und wisst ihr was? Das kann man alles in ein einziges Highlight packen, ein vierfaches "Mmmmm" eben, "Mmm Mmm Mmm Mmm"!

Die Idee für meinen Beitrag kam mir dann tatsächlich erst vor drei Wochen, nämlich als ich in der Hummingbird Bakery in London war und dieses unglaubliche Stückchen fruchtig-cremig-schokoladige Cheesecake-Köstlichkeit probiert habe. Man schwebt danach im absoluten Zuckerhimmel! Und daran möchte ich euch natürlich teilhaben lassen.

Deswegen gibt es jetzt hier das Rezept für die wunderbaren Cheesecake-Brownies mit Himbeer-Sahne aus dem englischen Buch "The Hummingbird Bakery Cookbook", die auch ganz wunderbar in Ninas zuckersüßen Blog passen. Am besten schmecken sie, wenn man den Kuchenboden schon am Vortag backt und über Nacht in den Kühlschrank stellt.




Cheesecake-Brownies mit Himbeer-Sahne
für 12 mächtige Stücke

Für den Brownie-Teig:
200 g Zartbitter-Schokolade (70 % Kakaoanteil)
200 g Butter
150 g Zucker
3 Eier
100 g Mehl

Für den Cheesecake-Belag:
400 g Doppelrahm-Frischkäse, Raumtemperatur
150 g Puderzucker, gesiebt
Mark von 1 Vanilleschote
2 Eier

Für die Himbeer-Sahne:
300 g Schlagsahne
100 g Puderzucker, gesiebt
150 g TK-Himbeeren, sanft aufgetaut und noch leicht angefroren
125 g (1 Schälchen) frische Himbeeren für die Deko, gewaschen und verlesen


Den Backofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine 5 cm hohe Backform oder einen Bräter mit den Maßen 33 x 23 cm an Boden und Seiten mit Backpapier auslegen.

Zuerst den Brownie-Teig vorbereiten:
Dafür die Schokolade in Stücke brechen und in einen kleinen Topf geben. Bei niedriger Temperatur unter gelegentlichem Rühren sanft schmelzen lassen, bis keine Stückchen mehr in der Masse enthalten sind. Danach zur Seite stellen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Butter und Zucker in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät zu einer hellen Creme aufschlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Maße dickcremig ist.

Jedes der drei Eier einzeln gründlich unter die Butter-Zucker-Mischung rühren und kräftig durchmixen, bis eine dickschaumige, helle Creme entstanden ist.
Als nächstes das Mehl bei niedriger Rührgeschwindigkeit unterrühren. Kurz auf die höchste Stufe schalten, bis alles gut vermengt ist. Ganz zum Schluss die noch flüssige Schokolade kurz und kräftig unterrühren.

Den Brownie-Teig in die vorbereitete Backform geben und mit einem Teigschaber gleichmäßig glatt streichen.

Die Form zur Seite stellen.

Als nächstes die Cheesecake-Masse zubereiten:
Den Frischkäse zusammen mit dem Puderzucker und dem Vanillemark in eine Rührschüssel geben und mit dem Handmixer oder einem Schneebesen nur kurz vorsichtig glatt rühren. Wichtig ist, dass man die Masse nicht überschlägt, weil der Frischkäse sonst flüssig wird. Die beiden Eier einzeln unterrühren und wieder darauf achten die ganze Masse nicht zu kräftig zu verrühren, aber dennoch so lange rühren, bis eine cremige und luftige, homogene Creme entsteht.

Die Cheesecake-Creme auf den vorbereiteten Brownie-Teig gießen und wieder glatt streichen oder die Form vorsichtig hin und her rütteln, bis sich die Creme gleichmäßig verteilt.

Die Backform jetzt auf die mittlere Schiene in den vorbereiteten Ofen schieben und das ganze etwa 40 Minuten lang backen. Der Cheesecake kann in der Mitte noch etwas weich sein, an den Rändern aber leicht gebräunt. Nicht zu lange backen.

Danach die Form aus dem Ofen nehmen und den Kuchen erst bei Raumtemperatur vollständig auskühlen lassen, dann mit Frischhaltefolie oder Alufolie bedecken und mindestens 2 Stunden, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Zum Schluss wird noch die Himbeer-Sahne gemacht:
Sahne, Puderzucker und noch leicht gefrorene TK-Himbeeren (Auftauflüssigkeit abgegossen) zusammen in eine große Rührschüssel geben und mit dem Ballonbesen der Küchenmaschine oder den Quirlen des Handmixers bei mittlerer bis hoher Geschwindigkeit bis zur gewünschten cremigen Konsistenz steif schlagen. Bei mir war es nicht ganz so steif wie geschlagene Schlagsahne, aber dennoch fest und gut verstreichbar.

Den Kuchen vorsichtig mit Hilfe des überstehenden Backpapiers aus der Form heben und auf ein Arbeitsbrett setzen. Die Himbeer-Sahne mit Hilfe einer Palette oder eines Teigschabers gleichmäßig auf dem Cheesecake verstreichen.

Den Kuchen mit Hilfe eines großen Messers in 12 Stücke zerteilen. Das Messer nach jedem Schnitt kurz in heißes Wasser tauschen oder mit einem Küchenpapier abwischen.

Die einzelnen Stücke mit den frischen Himbeeren garnieren und servieren.
Die fertigen und mit Creme bestrichenen Brownies halten sich gut eingepackt etwa einen Tag im Kühlschrank.






Danke, liebe Maja!

Sonntag, 12. Mai 2013

Rhabarber-Frischkäse-Muffins


Diese Muffins musste ich backen. Es blieb mir quasi überhaupt nichts anderes übrig. Denn wenn Paule schreibt "bitte, bitte nachmachen!" dann ist ihr Wort mir Befehl ;) Und wie immer kann man sich auf Paules Rezepte verlassen - die Muffins sind unheimlich lecker, süß-sauer, weich und schmecken einfach nach Frühling :)


Ich habe die 1 1/2-fache Menge Teig gemacht, aber fast die doppelte Anzahl an Muffins - nämlich 30 Stück - herausbekommen. Das kam mir dieses Mal allerdings sehr gelegen, da ich die Muffins als Kuchenspende für eine Veranstaltung gebacken habe und so auch noch ein paar bei uns zu Hause lassen konnte ;) 


Für die Muffins werden 300 g Rhabarber im geputzten Zustand benötigt. Das sind je nach Dicke drei bis sechs Stangen (bei mir waren es 430 g Rhabarber im "Rohzustand"). Den Rhabarber also putzen, die Schale abziehen und in Stücke von je ca. 1 cm schneiden. Beiseite stellen. 

In einer Schüssel 450 g Mehl mit 2 1/4 TL Weinsteinbackpulver und 3/4 TL Natron mischen. 

In einer zweiten Schüssel 300 g Frischkäse mit 150 g weicher Butter, 270 g Rohrzucker und dem ausgekratzten Mark von zwei Vanilleschoten auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät für zwei Minuten schaumig schlagen. 3 Eier einzeln auf kleiner Stufe unterrühren, danach 190 ml Buttermilch unterrühren. 

Die Mehlmischung dazugeben und mit einem Teigschaber nur so lange wie nötig unterheben. Zuletzt den Rhabarber ebenfalls mit einem Teigschaber unterheben. 

Den Teig in Papierförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und die Muffins nach und nach (immer nur ein Blech!) im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Da ich mehrere Muffinbackbleche habe, fülle ich - sobald die erste Fuhre im Ofen ist - auch den restlichen Teig bereits in Papierförmchen und stelle die Bleche kalt, bis der Backofen wieder frei ist. Dadurch setzt das Backpulver/Natron nicht gleich seine ganze Triebkraft frei. Ggf. verlängert sich die Backtemperatur durch die Kühlung ein kleines bisschen - also immer Stäbchenprobe machen. 


Die Muffins werden nach dem abkühlen einfach mit Puderzucker bestäubt. 

Vielen Dank, liebe Paule, für dieses wundervolle Rezept!





Und allen Mamas unter Euch wünsche ich einen wunderschönen Muttertag :)




Und nochmal alle Zutaten für die Muffins auf einen Blick:

300 g geputzten Rhabarber (je nach Dicke 3 - 6 Stangen)
450 g Mehl
2 1/4 TL Weinsteinbackpulver
3/4 TL Natron
300 g Frischkäse
150 g weiche Butter
270 g Rohrzucker
2 Vanilleschoten
3 Eier
190 ml Buttermilch
Puderzucker zum Bestäuben



Donnerstag, 9. Mai 2013

Abgelichtet: Frühling

Ranunkel 

Endlich Frühling! Alles grünt und blüht - ich liebe es! Ich finde es jedes Jahr wieder ein Wunder der Natur, wie aus kahlen Wäldern, Feldern und Wiesen ein so farbenprächtig Blätter- und Blütenmeer wird. Wie der Frühling in unserem Garten bzw. um unser Haus herum aussieht, habe ich für Euch in ein paar Fotos festgehalten :) 

Außerdem wünsche ich allen Papas einen wundervollen Vatertag :)

Walderdbeeren

Tränendes Herz

Quittenblüten

Pusteblume

Unser Untermieter im Garten :)

Kirschblüten

Polster-Phlox

Butterblume (scharfer Hahnenfuß)

Heidelbeerblüten...

... von kleinen Helfern fleißig befruchtet :)

Apfelblüten

Gämswurz


Löwenzahn 

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